Die Moderne Homöopathie könnte als »Bindeglied zwischen Schulmedizin und Homöopathie« die kommende Methode des 21. Jahrhunderts werden. Und zwar weil sie den ärztlichen Anspruch nach wissenschaftlicher Qualität ebenso erfüllen kann; wie den Wunsch der Bevölkerung nach sanfter Medizin.

»Was ist Moderne Homöopathie?«

Bei Homöopathie und Naturheilverfahren denkt man zunächst an Dr. med. Samuel Hahnemann (1755-1843), den Begründer der klassischen Homöopathie.

Der Begriff »Homöopathie« stammt aus dem Griechischen und wird aus zwei Wörtern zusammengesetzt: homoion für ähnlich und pathos für Leiden. Also: Ähnliches mit Ähnlichem behandeln und heilen.

Hahnemann setzte auf Medikamente, die die Natur liefert und die er seinen Patienten niedrig dosiert verabreichte. Die klassische Homöopathie arbeitet noch heute mit Einzelmitteln.

Der Vater der modernen Homöopathie, der Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985), Schulmediziner und enger Freund der Homöopathie, fand bereits kurz nach seiner Praxiseröffnung (1932 in Berlin) heraus, dass die Schulmedizin auf schnelle Erfolge setzt, die aber bei chronischen Krankheiten kaum zu erreichen waren. Im Bereich der Homöopathie dagegen war das klassische Einzelmittel nicht auf die komplexen Krankheiten des 20. Jahrhunderts (verursacht durch Umweltvergiftungen, Lebensmittelskandale etc.) zugeschnitten. Der Arzt, mit ausgeprägtem Forschungsgeist, suchte deshalb nach einer Behandlungsmethode, die schnell und effektiv wie die Schulmedizin, zugleich aber biologisch und schonend wie die Homöopathie sein sollte. Er begann seine homöopathischen Kombinations-Präparate zu entwickeln.

Im Gegensatz zu den klassischen homöopathischen Einzelmitteln muss man sich Kombinationspräparate wie ein gut eingespieltes Team vorstellen, bei dem mehrere Mitglieder (Inhaltsstoffe) eine wichtige Rolle spielen. So sorgen beispielsweise spezielle Inhaltstoffe dafür, dass der Körper Homotoxine (Gifte – Toxine –, die sich im Laufe der Zeit im Bindegewebe des Menschen – Homo – ansammeln und Krankheitsauslöser sind) ausscheidet. Andere wiederum bekämpfen das eigentliche Übel, die akute Krankheit.

»Homöopathie auf dem Vormarsch«

Wussten Sie eigentlich, dass 70 bis 80 Prozent aller gesundheitlichen Probleme mit Homöopathika behandelt werden können? Und wussten Sie auch, dass immer mehr Menschen zur sanften Medizin tendieren? Besonders Eltern wollen nur das Beste für ihren Nachwuchs. 82 Prozent aller Mütter wünschen sich eine naturheilkundliche und homöopathische Therapie. Verständlich, denn Homöopathika sind im Vergleich zur Schulmedizin besser verträglich und haben weniger unerwünschte Nebenwirkungen. Aber in ihrer Wirkung sind sie vergleichbar, wie viele wissenschaftliche Studien inzwischen bewiesen haben.